Töpfermuseum Thurnau

Spezialmuseum für Thurnauer Töpferware

Ehemalige Töpfereien

Der erste quellenkundliche Nachweis eines Thurnauer Töpfers geht auf das Jahr 1593 zurück. Seit diesem Zeitpunkt gibt es immer mindestens einen Töpfer im Ort. Den zahlenmäßigen Höhepunkt erfährt das Töpfergewerbe um 1870/1880 mit acht gleichzeitig arbeitenden Werkstätten.

Thurnauer Irdenware genoß einen ausgezeichneten Ruf und hatte über Generationen hinweg eine hohe wirtschaftliche Bedeutung für den Ort. Abgesetzt wurde die Ware auf Märkten und Messen in Bamberg, Bayreuth und Nürnberg, seit Anschluss Thurnaus an das Eisenbahnnetz im Jahr 1909 auch in Augsburg, München und Leipzig.

Typische Produkte der Thurnauer Töpfer waren eisengelb glasiertes Kochgeschirr und mit dem Malhorn geschlickertes Essgeschirr. Im Töpfermuseum Thurnau sind Produkte der Töpfereien Pittrof, Freitag, Weihermüller, Spielbühler, Freund, Renner, Schnauder und Spielbühler ausgestellt.